Sonntag, 22. Mai 2016

Vegan is aber auch schwierig... 

- Teil 1-

Das ist etwas, was ich doch immer wieder höre, dass es doch ganz schwierig sei vegan zu leben. Das kann ich so nicht bestätigen. Eigentlich gibt es nur eine Regel:

Konsumiere nichts vom Tier!

Hierbei beginnt man wohl am einfachsten zuerst mit der Ernährung. Nun kann man ja schlicht und einfach seine Essgewohnheiten beibehalten und ersetzt die tierischen Produkte durch pflanzliche. In einem gewissen Rahmen mag das so sein, aber wirklich funktioniert das eher nicht.



Für Milch(produkte) braucht man durchaus eine Alternative. Die kann man auch selbst machen, im Netz gibt es zum Beispiel zahlreiche Rezepte für Nussmilch und Joghurtalternativen. Ich muss zugeben, für mich allein greife ich da auf Fertigprodukte zurück, sowohl Pflanzenmilch als auch (Soja)Joghurtalternativen kaufe ich fertig. Auch wenn ich es durchaus spannend finde, das mal selbst ausprobieren zu wollen, aber ich habe es bisher noch nicht gemacht.

Butter kann man bequem durch pflanzliche Margarine ersetzen, da bietet der Markt sehr viele an und man muss nur eine finden, die einem auch schmeckt.

Zum Braten eigenen sich gute Öle (ich habe immer Rapsöl, Olivenöl, ein Öl mit Buttergeschmack und ggf. noch ein Sesamöl und Kokosöl. (Wobei die beiden letzteren wirklich nur eine Spielerei sind, die nicht zwingend sein muss.)

Käse... ja Käse ist echt ein "Problem". Oh wie habe ich am Anfang ein leckeres Stück Käse vermisst. Klar hab ich mich auch an die Alternativen herangetraut, die es im Handel gibt, aber so richtig geschmeckt haben die mir nicht. Ich habe eine Frischkäsevariante für mich entdeckt und auch eine Hartkäsevariante. Aber anders, als ich es am Anfang gedacht hätte, nutze ich die gar nicht oft, ich kaufe die vielleicht im Durchschnitt einmal pro Monat, so dass sich dann auch der höhere Preis relativiert.


Aufs Butterbrot kommt eben Margarine und/oder vegane Aufstriche (die man übrigens auch ganz toll selbst machen kann. Manchmal bleibt ja vom Mittag doch etwas übrig und manches eignet sich durchaus püriert zu werden, ggf. etwas Sesampaste und Gewürze dazu und fertig ist ein Aufstrich.), Tomaten, Gurke, Kresse, Marmelade, Erdnussmus (o.ä.), Olivenpaste, ... Da kann man durchaus kreativ werden.

Zum Frühstück esse ich eh zumeist Müsli mit Sojajoghurt. Da kommen ein paar Nüsse rein, etwas frisches (oder TK) Obst, Haferflocken, Leinsamen oder Chia. Das ist sättigend und man kann sehr variieren mit dem Geschmack, so dass es keinesfalls langweilig wird.

Tja und das Hauptgericht? Klar kann man das Fleisch  durch eine vegane Fleischalternative ersetzen (von denen auch manche durchaus sehr lecker sein können), oder man beginnt eben "anders" zu kochen. (Mehr dazu im nächsten Artikel)

Hilfreich ist es, wenn man möglicht bunt und vielfältig isst. Hülsenfrüchte sind tolle Proteinlieferanten, beim Gemüse alle Farben auf den Teller bringen. Dann ist man schon auf der sicheren Seite.

Und wenn man nun glaubt, dass man als Veganer auf Süßigkeiten verzichten muss, den muss ich enttäuschen. Es gibt mittlerweile so viele Süßigkeiten auf dem Markt (Schokolade, Eis, Gummibärchen, Chips,...), dass es da fast nichts gibt, worauf man verzichten müsste.


Mehr dazu in den nächsten Tagen...

Kommentare:

  1. Hallo Petra,
    dein Blog gefällt mir sehr gut. Dankeschön, ich lass mal einen lieben Gruß hier
    Manuela 🌞✌

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  2. Hallo Petra,
    dein Blog gefällt mir sehr gut. Dankeschön, ich lass mal einen lieben Gruß hier
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